Volt - "Car of the year 2012"

Der Chevrolet Volt und der Opel Ampera haben gemeinsam den „Car of the Year 2012“-Award gewonnen. Die Jury, bestehend aus 59 führenden Automobil-Journalisten aus 23 europäischen Ländern, belohnte mit der Wahl der revolutionären Elektroautos den Mut und die Innovationskraft von General Motors.

Volt und Ampera setzten sich als gemeinsamer Sieger in dem renommierten Wettbewerb von insgesamt sieben „Car of the Year“-Finalisten aus ursprünglich 35 Fahrzeugen durch. Die Entscheidung der Jury basierte auf Kriterien wie Design, Komfort, innovative Technologien und Effizienz – Paradedisziplinen von Volt und Ampera.

Der Chevrolet Volt und der Opel Ampera haben bereits eine Reihe internationaler Auszeichnungen erhalten und wurden unter anderem zum „World Green Car of the Year 2011“ und dem „North American Car of the Year 2011“ gekürt. In Europa erhielten sie für höchste Sicherheitsstandards die Bestwertung von fünf Sternen im Euro-NCAP Test. Beide sind die ersten Elektroautos ohne batteriebedingte Reichweitenbeschränkung auf dem Markt. (Opel-Pressedienst, März 2012

Camaro - In 5,2 Sekunden von null auf 100 km/h

Viel Lob erntete der Chevrolet Camaro SS nach einem Fahrtest der Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 28/2011). Der Wagen zeige gute Fahrleistungen, ein dynamisches Fahrverhalten, habe wirkungsvolle Bremsen und eine Lenkung mit zuverlässiger Rückmeldung. Hinzu kämen die umfangreiche Serienausstattung und der niedrige Preis (Einstieg bei knapp 41.000 Euro).

Chevrolet liefert das überarbeitete Coupé mit einem 405 PS starken V8-Triebwerk aus. Es sprintet in 5,2 Sekunden von null auf 100 km/h. „Bis zum Limit entfaltet der Camaro seine Leistung mit dem Gleichmut eines amerikanischen Siedlertrecks, ohne Löcher oder Spitzen. Dabei grölt der Camaro inbrünstig großvolumige Schlachtgesänge, aber sozial verträglich - wie hinter vorgehaltener Hand – zumindest kommt es den Insassen so vor. Das Publikum draußen kriegt dagegen richtig was zu hören. Klangfetischisten müssen mindestens zum Schiebedach oder gleich zum Cabrio greifen“, empfiehlt das Magazin.

Eine Vorderachse mit Doppelquerlenkern, eine Vierlenker-Hinterachse, jeweils mit 23 und 24 Millimeter dicken Stabilisatoren müssen reichen, um den immerhin 1,8 Tonnen schweren Zweitürer zu ordentlicher Querdynamik zu verhelfen. Sicherheitshalber würden an den vier Enden der Aufhängung grundsätzlich 20-Zoll-Räder stecken. Die Lenkung erweise sich als angenehm direkt übersetzt und versorge den Fahrer mit ausgesprochen zuverlässiger Rückmeldung, so der Bericht. „Wer beherzt in Kurven feuert, erlebt ein überraschend präzises Fahrverhalten, das sich Untersteuern lange verkneift.“

Auch an der Serienausstattung gab’s kaum etwas zu bemängeln: Sechs Airbags, Head-up-Display, Klimaanlage, Audiosystem mit AUX- und USB-Anschluss und vieles mehr. Mit Leder bezogene elektrisch verstellbare Sportsitze würden ebenfalls dazugehören. Auch an Platz herrsche kein Mangel. Camaro-Eigner könnten sogar guten Willen zeigen und zwei weitere Personen eine Mitfahrt im Fond anbieten.

Nach Einschätzung der Zeitschrift findet sich in den Preislisten europäischer Hersteller keine Alternative, „zumindest keine emotionalere“. Lediglich vom Automatik-Getriebe raten die Tester potentiellen Käufern des Modells ab. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Januar 2012)

Malibu - Neues Topmodell kommt 2012

Der Malibu kommt nach Europa. Das berichtet die Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 35/2011) anlässlich der IAA. Der Mittelklasse-Chevrolet, der seit 1978 mit kurzen Unterbrechungen gebaut wird und in den USA ein Erfolgsmodell ist, feierte auf der IAA Europa-Premiere. Die neueste Generation komme anders als geplant 2012 zu uns und solle in die Rolle des Topmodells schlüpfen.

„Technisch zeigt der Chevy enge Verwandtschaft zum Opel Insignia. Die US-Version des Malibu ist 4,86 Meter lang, 1,85 Meter breit und 1,46 Meter hoch – die Maße werden sich für Europa kaum ändern. Damit überragt der Malibu den VW Passat um einige Zentimeter“, heißt es in dem Bericht. Das Heck mit den eckigen Rückleuchten zeige deutliche Anklänge an den Camaro. Vorerst sei nur eine Limousine geplant.

Für den stattlichen Wagen, der geräumig und gut ausgestattet sei, plane Chevrolet zunächst zwei Vierzylinder sowie einen Zweiliter-Diesel mit 169 PS (aus dem Orlando) und einen 2,4-Liter-Benziner mit 164 PS. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Oktober 2011)

Cruze - Fünfsitzer nun auch mit Fließheck

Der Chevrolet Cruze ist nun auch mit Fließheck erhältlich. Die Variante mit großer Kofferraumklappe soll die Marktpräsenz des 4,50 Meter langen Kompakten verstärken. Das berichtet die Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 19/2011).

Dieses Vorhaben könnte durchaus klappen, meint das Magazin. „Denn auch wenn das neue Heck im Stile eines BMW Fünfer GT etwas Gewöhnung erfordert, packt der Cruze mit 413 Liter ordentlich was weg und ist mit dem Einstiegspreis von 14.990 Euro vergleichsweise günstig. Mit seinem Kofferraumvolumen und seiner üppigen Basisausstattung bietet der Cruze viel Auto fürs Geld. Auch das Navi ist mit 800 Euro vernünftig eingepreist.“

Neben zwei Saugern mit 124 und 141 PS biete Chevrolet den Cruze auch mit einem kräftig-kernigen Zweiliter-Diesel (163 PS) an, der den 1,5 Tonnen schweren Fünfsitzer angenehm flott vorwärts treibt. Er ist allerdings nur in der teuersten LTZ-Ausführung lieferbar (22.450 Euro). Dann sei aber Klimaautomatik, Parkpiepser, Tempomat und CD-Radio schon an Bord, so "auto, motor und sport". (km.de – Redaktionsdienst, KK, Oktober 2011)

Cruze - Modell mit Schrägheck bietet viel Platz

„Ein starkes Stück von Chevrolet“ – so urteilt die Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 30/2011) nach einem Kurztest mit dem neuen Chevrolet Cruze. Der koreanische Kompakte biete ertaunlich viel Platz und zeige zahlreiche Opel-Anleihen. Und wer auf die Preise schaut, könne bei einem Auto wie dem Cruze schon mal schwach werden. Mit Schrägheck und Kampfpreisen mache die GM-Marke den Wagen nun auch für den europäischen Markt fit.

Der kompakte Koreaner sei der meistverkaufte aller Chevrolet und eng mit dem Opel Astra verwandt. Das überarbeitete Modell solle nun also neben Golf und Konsorten auch den Astra angreifen. „Die erste Fahrt im neuen Chevy zeigt: Die Chancen stehen gar nicht so schlecht. Der Cruze bietet überraschend viel Raum. Auf den Rücksitzen können sich lange Beine weit ausstrecken, im Kofferraum finden bei aufrechten Sitzlehnen 413 Liter Gepäck Platz. Daran würde sich schon der Golf verschlucken – bei ihm ist nach 350 Litern Schluss“, so der Bericht. Opel-Fahrer würden sich im Cruze schnell zurechtfinden. Viele Knöpfe und Schalter, aber auch das Lenkrad, stammen aus aktuellen Opel-Modellen.

Der wichtigste Motor für Deutschland sei der 163-PS-Diesel. Er sei zwar kein Renner, aber die Leistung reiche, um den 140-PS-Golf TDI in Schach zu halten. „In 8,5 Sekunden wird Tempo 100 erreicht, 205 km/h Höchstgeschwindigkeit sind im Cruze möglich“, berichtet „auto, motor und sport“. Das Fahrwerk ähnele grundsätzlich dem des Opel Astra. Der Chevrolet fahre sich aber softer, die Lenkung sei weniger direkt, das Auto mehr auf gleiten ausgelegt.

„Das Beste zum Schluss: Den 124-PS-Benziner gibt es ab 14.990 Euro, den 163-PS-Diesel mit Komplettausstattung für 22.450 Euro“, betont das Magazin. (km.de - Redaktionsdienst, KK, September 2011)

Aveo - Der Neue startet mit vier Benzinern

Den neuen Chevrolet Aveo stellt die Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 25/2011) in einem Kurztest vor. „Sportlicher Stil, ESP ab Werk – mit dem kleinen Aveo will Chevrolet groß rauskommen“, so das Urteil. Mit fadem Auto-Fastfood aus Fernost sei Schluss. Die US-Marke mit zweitem Standbein in Korea wolle es jetzt auch in der Poloklasse wissen.

Ab September solle der Aveo Import-Größen wie Renault Clio und Toyota Yaris einheizen. Ein wichtiger Konkurrent komme aber auch aus dem eigenen Konzern: der Opel Corsa. „Unter dem Blech stecken viele gemeinsame Teile. Nicht zuletzt verdankt es der Aveo der Schützenhilfe aus Rüsselsheim, dass er in der Dieselversion als erster Chevy-Kleinwagen mit Sechsgang-Getriebe und Start-Stopp-Funktion auftrumpfen kann“, heißt es in dem Bericht.

Gestartet werde im September mit vier Benzinern von 1,2 Liter/70 PS bis 1,6 Liter/115 PS. Das Basismodell werde 11.990 Euro kosten. Der Diesel (1,3 Liter/75 und 95 PS) folge etwas später. Für die stärkeren Benziner stehe als Option eine Sechsstufen-Automatik zur Verfügung. Die sportliche Optik verspreche nicht zu viel. „Dank seines straffen Fahrwerks nimmt der Aveo Kurven äußert flott. Quirlig und drehfreudig geht der 86-PS-Motor im Stadtverkehr ans Werk“, meint „autoBILD“. Im Innenraum gebe es bequeme Sitze, viel Platz, 290 Liter Kofferraum, diverse Ablagen und schon im Basismodell CD-Radio, Tempomat und eine lückenlose Sicherheitsausstattung. (km.de – Redaktionsdienst, KK, August 2011)

Orlando - Preis-Leistungssieger bei "autoBILD"

Großer Erfolg für den neuen Chevrolet Orlando: Beim Test der Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 21/2011) wurde er zum Preis-Leistungssieger gekürt und belegte außerdem den zweiten Platz in der Gesamtbewertung. „Der Koreaner im Ami-Kostüm gibt sich nirgendwo die Blöße. Er fährt sicher, verbraucht nicht zu viel, ist günstig und gut ausgestattet“, so das Urteil nach dem Vergleich mit dem VW Touran und dem Peugeot 5008.

Wer vom Van mit sieben Sitzplätzen und dickem Diesel träume, müsse sich nicht mehr vor der 30.000-Euro-Marke fürchten. Denn hinter der großen Schnauze mit dem uramerikanischen Bow-Tie-Logo stecke ein Auto aus Korea, das satte 4.725 Euro weniger koste als ein VW Touran. „Da fragt man sich natürlich gleich: Wo ist der Haken? Machen wir es kurz: Es gibt keinen“, betont „autoBILD“.

Unter einem breitschultrigen Blechkleid stecke Technik aus dem Hause Opel – somit kein Fast Food aus Fernost, sondern solide deutsche Ingenieursarbeit, die man in diesem Fall sogar mit den Händen greifen könne. „Viele Schalter im Orlando-Cockpit sind aus Astra und Insignia bekannt. Auch die Navigationssysteme wecken Wiedersehensfreude – die sich noch steigert, wenn man vom freundlichen Chevy-Händler erfährt, dass der elektronische Pfadfinder keinen Cent extra kostet. Tempomat und Klimaautomatik sind übrigens auch schon drin“, heißt es in dem Bericht.

In Sachen Qualität müsse sich der Pseudo-Ami seiner koreanischen Herkunft ebenfalls nicht schämen. Die Kunststoffe würden sich angenehm anfassen, die Verarbeitung leiste sich keine Schnitzer. Gut sei auch die Sitzposition auf breiten Sesseln mit langer Beinauflage und hoch reichenden Rückenlehnen. Die Beinfreiheit im Fond sei zwar nicht üppig, reiche aber aus. Auch das Entern der dritten Reihe klappe beim Chevy bestens. „Der Orlando wirkt mit seinem hemdsärmeligen Macho-Auftritt wie ein böser Bube unter lauter Milchgesichtern. Botschaft: Pampers-Bomber müssen nicht langweilig aussehen - finden wir auch“, so die Tester von „autoBILD“. (km.de – Redaktionsdienst, KK, August 2011)

Aveo - Neues Design und neue Technik

Chevrolet möbelt das Modell Aveo auf. Das berichtet der Nachrichten-Dienst „Spiegel-online“ (Ausgabe 15. Juni 2011). Mit dem neuen Format, frischem Design und Technik der Konzernschwester Opel mausere sich das ehemalige Billigauto aus Korea zum zeitgemäßen Kleinwagen. Noch immer sei das Auto vergleichsweise günstig und mache damit dem Teilespender Corsa das Leben schwer.

Ab August soll die zweite Generation an den Start gehen. Der Kleinwagen aus der VW-Polo-Klasse behalte zwar den Namen, doch Design, Format und Technik seien neu. „Der Aveo misst nun 4,04 Meter und wirkt durchaus sportlich. Das kantige Gesicht mit dem mächtigen Kühler um das sogenannte Bowtie-Logo ist im Vergleich zum Vorgängermodell kleiner geworden und verleiht dem Wagen ein entschlossenes Antlitz. Die Flanken sind konturierter und vermitteln mehr Kraft, und das Heck rundet den Wagen kurz und knackig ab“, so „Spiegel-online“.

Unter der großen Klappe fänden bis zu 290 Liter Gepäck Platz, das seien 20 Liter mehr als beispielsweise beim VW Polo. Auch innen erkenne man an einigen Stellen die Ambitionen der Entwickler. Der in der Länge um gut zehn Zentimeter und beim Radstand um knapp fünf Zentimeter gestreckte Aveo biete mehr Platz auf allen Sitzen und auch sonst etliche praktische Details. „So sind in der winzigen Konsole auf dem Mitteltunnel gleich drei Becherhalter untergebracht. Es gibt zwei Handschuhfächer, von denen eines Anschlüsse für iPod und Co. enthält“, berichtet der Nachrichten-Dienst.

Was die Ausstattung betrifft, lasse sich der Chevrolet nicht lumpen. Zumindest in den gehobenen Modellvarianten gebe es zum Beispiel Tempomat und Geschwindigkeitsbegrenzer, Bluetooth-Freisprechanlage und sogar eine Sitzheizung. Überraschend groß sei die Auswahl auch bei den Motoren. Der Aveo starte gleich mit vier Benzinern von 1,2-Liter-Motor mit 70 PS bis hin zum 115 PS starken 1,6-Liter-Triebwerk. Noch vor Jahresende soll es zum ersten Mal auch einen Diesel-Antrieb für den Aveo geben. Der Selbstzünder aus Rüsselsheim hat 1,3 Liter und werde mit wahlweise 75 oder 95 PS angeboten. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Juni 2011)

Orlando - Viel Lob für die leisen Motoren

Chevrolet hat in diesem Jahr viel vor - sieben neue Modelle wollen die Amerikaner 2011 präsentieren. Das berichtet die Zeitschrift „ADACmotorwelt“ (Ausgabe 3/2011). Den Anfang machte im März der preiswerte Familienvan Orlando. „Wer sich mit der kastenförmigen Einheitsform von Vans nicht anfreunden will, liegt hier genau richtig.“

Mit leicht ausgestellten Radkästen und markanter Motorhaube wirke der Chevy eher wie eine Mischung aus SUV und Kombi. Innen fänden bis zu sieben Personen Platz – die dritte Sitzreihe sei bei jedem Orlando serienmäßig. Sie werde mit wenigen Handgriffen aus dem Unterboden gezaubert. Das solide verarbeitete Armaturenbrett könnte auch von Opel stammen – manches erinnere an Meriva und Astra.

„Zum Einstiegspreis von 18.990 Euro gibt es den 1,8-Liter-Benziner mit 141 PS, der leise arbeitet und sich mit 7,3 Liter Super im Schnitt begnügen soll. Durchzugsvermögen und Fahrleistungen fallen passabel aus. Die beiden Diesel-Alternativen (131 und 163 PS) sind zwar flotter und überzeugen durch ihre bemerkenswert ruhige Art, kosten allerdings auch mehr: 22.390 und 24.790 Euro werden für die Selbstzünder fällig, so die „ADACmotorwelt“. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Mai 2011)

Volt - Komfortabel und voll alltagstauglich

Der Chevrolet Volt stand im Mittelpunkt eines Fahrtests, den die Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 7/2011) startete. Das Elektroauto mit Benzinmotor zeigte sich dabei voll alltagstauglich.

Die Zukunft komme auf leichten Sohlen. Im Fall des Chevrolet Volt hätten sie die ungewöhnliche Dimension 215/55 R17. „Für ein Öko-Auto wie den elektrisch fahrenden Volt ist das ein erstaunlich großer Durchmesser, doch für ein 17-Zoll-Rad ist der Michelin Energy Saver relativ schmal. Dabei ist die Dimension mit Bedacht gewählt: Zunächst einmal gewinnt der Komfort, weil dieser Reifen Schlaglöcher besser überrollt als kleinere. Außerdem steht dem Chevy das proper gefüllte Radhaus ausgesprochen gut“, so die Zeitschrift. Aber vor allem helfen die schmalen Räder Roll- und Luftwiderstand zu reduzieren.

Wer will, könne mit dem Volt Strecken über 500 Kilometer in Angriff nehmen, am Stück und ohne Ladepause – allerdings nicht komplett elektrisch. Denn in seinem Lithium-Ionen-Akku speichere er lediglich 16 KWh, und die sollen laut Werkangabe zwischen 40 und 80 Kilometer elektrisches Fahren möglich machen. „auto, motor und sport“ verschaffte sich einen Eindruck davon, wie weit der Volt im Verkehr ohne Verbrenner rollt. „Bevor der 1,4-Liter-Vierzylinder erstmals anspringt, lassen sich 58 Kilometer elektrisch zurücklegen. Lob heimst der Viersitzer dabei vor allem aber für ein leises Rollen ein. Offenbar ist die Geräuschdämmung gelungen, und die Reifen sind tatsächlich eine gute Wahl“, heißt es in dem Bericht. Selbst wenn der Benzinmotor anspringt, ändere sich am Geräuschniveau nicht Gravierendes. Er ließ sich außerdem zielgenau durch Kurven zirkeln und federte dabei komfortabel ab.

Spannend sei die Frage, wie sich der Spritkonsum des Volt entwickelt, wenn der Akku keinen Saft mehr liefert. Der werde sich auf der Langstrecke voraussichtlich bei 7,2 Litern einpendeln. Das sei kein schlechter Wert für ein Mittelklasse-Auto angesichts der gebotenen Fahrleistungen – die Höchstgeschwindigkeit ist auf 160 km/h limitiert. Doch wer beim Volt stur auf den Benzinverbrauch schaut, habe ihn nicht verstanden. „Er will eben nicht als Plug-in-Hybrid genutzt werden, bei dem überwiegend der Verbrennungsmotor für den Vortrieb sorgt, sondern als E-Auto, dessen Benzinmotor nur im Ausnahmefall läuft." Chevrolet gewähre auf das ganze Auto, dessen Preis bei knapp 42.000 Euro liegt, 160.000 Kilometer Garantie, die bei der in Deutschland üblichen Fahrleistung zumindest statistisch die ersten 13 Jahre seines Lebens abdeckt. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Mai 2011)

Volt - Crashtests mit Bravour bestanden

Elektroautos sind bei einem Unfall genau so sicher wie konventionell angetriebene Pkw. Das berichten die Lübecker Nachrichten (Ausgabe 1. Mai 2011). Der Test einer amerikanischen Versicherung, unter anderem mit dem Chevrolet Volt, brachte dieses Ergebnis.

Der Wagen erreichte einen Topwert beim Insassenschutz. Untersucht wurden außerdem das Verhalten bei Front-, Seiten- und Heckkollisionen. Auch ein Überschlagversuch wurde durchgeführt. „Aufgrund der guten Ergebnisse erhielt auch der Chevrolet Volt die Kaufempfehlung Top-Safety-Pick, die zuvor bereits 78 Fahrzeugmodelle mit Verbrennungsmotor erhalten hatten“, so der Bericht. Der Chevrolet Volt soll in der zweiten Hälfte dieses Jahres in Deutschland auf den Markt kommen. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Mai 2011)

Orlando - Sieben Sitze serienmäßig an Bord

„Kompakter Van für wenig Geld“ titelt die Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 3/2011) bei der Kurzvorstellung des neuen Chevrolet Orlando. Der serienmäßig mit sieben Sitzen ausgestattete Wagen wird im März dieses Jahres auf den Markt kommen.

Bei der Entwicklung des Orlando hätten sich die Chevrolet-Ingenieure fleißig aus dem Opel-Regal bedient: Schalter, Knöpfe und Lenkrad stammen aus Astra und Zafira. „Alles wurde sauber verarbeitet und optisch ansprechend gestaltet“, lobt das Magazin. Besonders pfiffig sei ein Fach für einen MP3-Player mit USB-Anschluss, das sich hinter der aufklappbaren Radioeinheit befindet.

Preislich gehe es mit dem 141 PS starken Basis-Benziner unter der Haube bei knapp 19.000 Euro los. Der getestete Zweiliter-Diesel mit 163 PS kostet ab rund 23.300 Euro. Er schiebe den mit 1,6 Tonnen Gewicht nicht gerade leichten Chevrolet zügig voran. „In Kombination mit dem weichen Fahrwerk lässt es sich kommod cruisen“, so „auto, motor und sport“. Auch Passagiere im Fond reisen dank ausreichend Kopf- und Beinfreiheit bequem. Eine dritte Sitzreihe ist serienmäßig an Bord. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Februar 2011)

Orlando - "Kompaktvan ist ein solider Reisewagen"

Mitte März 2011 soll das neue Familienauto „Orlando“ auf den Markt kommen. Es soll vor allem autobegeisterte Väter ansprechen. Der Nachrichten-Dienst „Spiegel-online“ (Ausgabe 9. Dezember 2010) stellt den Kompaktvan vor.

Die Chevrolet-Designer hätten den Orlando nicht als voluminöses rundliches Riesenei gestaltet, sondern modellierten eine Karosserie mit Ecken und Kanten: vorn etwas bulliger, von der Seite etwas flacher und aus der Perspektive von hinten etwas breiter als andere Modelle dieses Marktsegments. Im Innenraum sei das Platzangebot üppig, die Kopffreiheit ausreichend. „Bei 2,76 Metern Radstand sitzt man vorn ausgesprochen bequem und auch in der zweiten Reihe herrscht noch genügend Bewegungsfreiheit“, so der Bericht. Als Fünfsitzer schlucke der Wagen 739 Liter Gepäck, als Siebensitzer 89 Liter.

Technisch sei der Orlando mit dem Chevrolet Cruze verwandt, der wiederum die Bodengruppe mit dem Opel Astra teilt. Das könne man an vielen Details erkennen: Blinkerhebel, Navigationsgerät, Lenkradbedienung und so mancher Schalter im übersichtlich gestalteten Cockpit kommen einem bekannt vor. Außerdem punkte der Van mit pfiffigen Extras wie einem Geheimfach in der Armaturentafel. Auf Knopfdruck schwinge das gesamte Radio-Bedienteil nach oben und öffne so eine Art Minitresor, der groß genug ist für iPod, Telefon und Brieftasche.

Als Antriebe, so „Spiegel-online“, gibt es erstmal einen Benzinmotor mit 140 PS sowie zwei Dieselaggregate mit 130 und 163 PS. Wer den stärksten Selbstzünder bestellt und sich zudem die sechsstufige Automatik leistet, bekomme einen soliden Reisewagen mit überraschendem Langstreckenkomfort, ordentlicher Leistung und komfortablen Fahrwerk. Der Wagen sei grundsätzlich mit sechs Airbags, ESP und Klimaanlage ausgestattet und koste als Basisversion 18.990 Euro. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Dezember 2010)

Spark - "Das Stadtauto für die junge Familie"

"Der Spark passt gut in die Welt der kleinen Stadtflitzer. Hier kann er sich am besten in Szene setzen, und dies bei einem Verbrauch in der Innenstadt von 6,1 Litern (nach EU-Norm) und 5,1 Liter beim Durchschnittsverbrauch, was 119 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer bedeutet. Er passt also in so manche grüne Denkweise.“ So lautet das Fazit des Internet-Portals „motorsport-total“ (Ausgabe 16. August 2010) zur neuesten Innovation von Chevrolet. Dieser kleine Fronttriebler habe ausreichend Platz für vier Personen und sogar eine fünfte Kopfstütze, Platz für zwei Wasserkästen im 170-Liter-Kofferraum, mit dem Umklappen der Rücksitzlehnen die Möglichkeit, den Laderaum auf 568 Liter zu vergrößern und eine maximale Zuladung von 421 kg zu bewegen.

Mit 3,64 Metern Länge - knapp einen Meter mehr als ein Smart - und einem Wendekreis von zehn Metern empfehle sich der Kleine auch für engste Innenstädte. Vier Türen, Einparkhilfe, eine komplette Airbag-Ausrüstung und Isofix-Sitze - all diese Details würden auf die gewünschte Zielgruppe hinweisen: Der Spark solle jungen Familien als Erst- oder Zweitwagen dienen, so „motorsport-total“.

Als Stadtauto für die junge Familie qualifiziere sich der Spark mit seinem Design. „Als Microvan folgt er deren typischen Aussehen mit einer in einer Linie ansteigenden Front bis zum 1,52 Meter hohen Dach, das zum Heck hin fast senkrecht abfällt.“ Auch die extrem kurzen Überhänge vorn und hinten seinen in dieser Klasse üblich. Mit seinen auffälligen, hervorstechenden Scheinwerfern zeige er sein ganz eigenes Gesicht.

Im Innenraum könnten sich die Passagiere über das für diese Klasse in diesem Preisrahmen nicht übliche Maß an Ausstattungen freuen: ein kleiner Bordcomputer, Getränkehalter, Flaschenablagen in den Türen, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber für alle Fenster, Klimaautomatik sowie ein CD-Radio mit sechs Lautsprechern und MP3-Anschluss, so "motorsport-total". (km.de – Redaktionsdienst, KK, Oktober 2010)

Cruze - "Ein gutes Preis-Leistungs-Angebot"

„Wer in der Kompaktklasse ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anstrebt, sollte den Chevorlet Cruze genauer ansehen. Die General-Motors-Tochter Chevrolet sorgt nun mit einem Stufenheck-Modell für Abwechslung und darf sich dabei der Technik des neuen Opel Astra bedienen. Kaufanreiz sollen außerdem stattliche Abmessungen, ein großer Kofferraum und vergleichsweise günstige Preise sein. Angemessen motorisiert ist der Wagen mit dem 104 kW/141 PS starken Benziner, der an die höchste von drei Ausstattungslinien gekoppelt ist.“ Das berichtet der Nachrichtendienst „focus-online“ (Ausgabe 1. März 2010).

Im Innenraum würden die bequemen Sitze und ein in Höhe und Nähe verstellbares Lenkrad für angenehmes Fahren sorgen. Das Raumangebot sei insgesamt ordentlich, vor allem vorn gehe es großzügig zu. Aber auch hinten sitze es sich kommod, lediglich für Großgewachsene könne es am Kopf etwas eng werden, so der Eindruck des Nachrichtendienstes. Der Kofferraum sei mit 450 Litern Fassungsvermögen ausreichend groß. Wer mehr Platz benötigt, könne die Rücksitzbank geteilt umlegen.

Während der Fahrt profitiere der Chevy von den Opel-Genen. „Das Fahrwerk ist eher komfortabel ausgelegt, steckt aber auch die zügig gefahrenen Kurven ohne übermäßige Wankbewegungen der Karosserie weg. Die Fahreigenschaften sind ausgewogen und sicher. Der Schleuderschutz ESP gehöre ebenso wie sechs Airbags zur Serienausstattung“, lobt „focus-online“. Der 1,8-Liter-Benziner halte den rund 1.400 Kilogramm schweren Kompakten bei fleißiger Nutzung des manuellen Fünfgang-Getriebes ordentlich auf Trab. Überzeugen könne der Cruze bei der Ausstattung: Serienmäßig an Bord sind beim großen Benziner unter anderem Klimaautomatik, ein Radio mit CD-Wechsler, Lederlenkrad, Parksensoren am Heck und ein Tempomat. (km.de – Redaktionsdienst, KK, April 2010)

Spark - Den Kleinen gibt es auch mit Gas-Antrieb

Der neue Spark ergänzt seit Jahresbeginn das Modellprogramm von Chevrolet. Die Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 2/2010) stellt den Kleinwagen vor, der künftig auch mit Flüssiggas-Antrieb zu haben ist. Das 3,64 Meter lange Auto bietet Platz für fünf Personen und 270 Liter Gepäck. „Zum Marktstart gibt es zwei Vierzylinder-Benziner: Ein Einliter mit 68 PS beschleunigt den 940 Kilogramm leichten Viertürer in 15,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und bis maximal 154 km/h. Zehn km/h mehr schafft der 1,2-Liter-Motor mit 81 PS (null auf 100 km/h in 12,1 Sekunden)“, berichtet das Magazin.

Identisch falle bei beiden Triebwerken der Verbrauch aus. 5,1 Liter/100 km entsprechend einer CO2-Emission von 119g/km. Demnächst seien beide Motoren auch als Flüssiggas-Varianten auf dem Markt. Serienmäßig erhalte der Spark sechs Airbags. ESP gebe es optional. Im Euro NCAP-Crashtest schaffte der Chevy vier von fünf Sternen, betont „auto, motor und sport“. Als Besonderheit weise der Spark ein Cockpit mit analogem Tacho und daneben angeordnetem Display auf, das unter anderem über Drehzahl informiert und an die Instrumentierung von Motorrädern erinnern soll. Die Preise starten bei knapp 9000 Euro. (km.de – Redaktionsdienst, KK, April 2010)

Spark - "Ein Charakterkopf mit Ecken und Kanten"

Im März dieses Jahres kommt der Nachfolger für das Auto, das bei Chevrolet rund die Hälfte der Verkäufe ausmacht auf den Markt: Dann wird der Matiz vom neuen Spark abgelöst. Das berichtet der Nachrichten-Dienst „Spiegel-online“ (Ausgabe 10. Dezember 2009). Der Hersteller meldete im Jahr der Abwrackprämie ein Umsatzplus von etwa 50 Prozent, heißt es in dem Bericht. Diesen positiven Schwung wolle man mit ins neue Jahr nehmen.

„Aus dem Kleinwagen Matiz wird mit dem Modellwechsel ein Charakterkopf mit Ecken und Kanten. Bei der ersten Ausfahrt machte das Auto eine ordentliche Figur“, so „Spiegel-online“. Chevrolet habe etwas Frisches und Ausdrucksvolles entwickeln wollen, das sich beim Käufer einprägt. „So entstand das freche, selbstbewusste Gesicht. Dazu gibt es übergroße scharf geschnittene Scheinwerfer.“ Kreativität hätten die Designer auch bei der Gestaltung des Innenraumes bewiesen. „Wo andere Modelle aus Fernost meist einheitsgraue Langeweile bieten, ist das Cockpit des Spark schön bunt. Und hinter dem Lenkrad sitzt statt eines gewöhnlichen Tachos eine kleine Konsole, die auch aus einem Computerspiel stammen könnte“, erläutert der Nachrichten-Dienst.

Wie der Matiz sei auch der Spark nur als Viertürer lieferbar, biete aber deutlich mehr Platz als bisher. Bei nun 3,64 Metern Länge könne man vorn sehr gut und im Fond noch immer ganz ordentlich sitzen. Das Fassungsvermögen des Kofferraums betrage 170 Liter.

Für den Spark gebe es zwei neue Vierzylinder mit 1,0 und 1,2 Liter Hubraum, die 68 oder 82 PS leisten. Der getestete größere Motor machte in der Stadt einen quirligen Eindruck, hänge ordentlich am Gas und sei flott bei der Sache. Einer deftigen Preiserhöhung habe Chevrolet widerstanden, lobt „Spiegel-online“. Obwohl größer und stärker als der Matiz, koste der Spark lediglich 100 Euro mehr und starte bei 8.990 Euro. Vorbildlich seien die sechs serienmäßig mit gelieferten Airbags. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Januar 2010)

Camaro - Super-Sportler zeigt zwei Gesichter

„Eine ganz heiße Geschichte“ titelte die Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 24. Juli 2009) bei der Vorstellung des Chevrolet Camaro. Das Sportcoupé ist in den USA bereits ein Verkaufsschlager und wird 2010 auch auf den deutschen Markt kommen. Wer so lange nicht warten will, kann schon jetzt bei freien Importeuren zuschlagen.

Frei nach Fußball-Legende Sepp Herberger „Das Runde muss in das Eckige“ sei das Cockpit gezeichnet worden: Kreisrunde Tacho- und Drehzahlmesser-Skalen zwischen eckigen Rahmen, halbmondförmige Rückleuchten in chromblitzenden Rechtecken, runde Scheinwerfer hinter kantigem Grill. „Der neue Camaro ist nicht bloß Retorten-Retro wie der Dodge-Challenger, sondern ein zeitgenössisches, eigenständiges Auto“, betont die Zeitschrift. Ganz ohne dezente Design-Anleihen bei früheren Ahnen komme der Neue zwar nicht aus, insgesamt stehe da aber ein starker Neuanfang.

In technischer Hinsicht wirke das Comeback nach sieben Jahren Pause gelungen. „Wer die kompromisslos harten Fahrwerke der Supersportler kennt, fühlt sich im Camaro angenehm überrascht. Aber wer sehnt sich schon nach Gemütlichkeit?“, so „autoBILD“. Der Big-Block unter der Haube verstärke diesen Eindruck. Im Alltagsbetrieb blubbere der V8 geruhsam vor sich hin, doch das Brüllen beim Kick aufs Gaspedal zeige zweifelsfrei: „Diese Brust ist unrasiert!“ Der 6,2-Liter-Motor schießt das Coupé in gut fünf Sekunden auf Tempo 100. Und wer die Tanksäulen nicht fürchte, treibe den Camaro auf angezeigte 250 Spitze.

Fazit von „autoBILD“: „Der Camaro hat zwei Gesichter. Einerseits ist er ein krafttrotzender Supersportler, der auf Kommando zubeißt. Anderseits taugt er dank hohen Komforts auch zum Alltagsauto. Am meisten überzeugt sein Design, weil es einen echten Neuanfang markiert." (km.de – Redaktionsdienst, KK, September 2009)

Cruze - "Fesch gezeichnete Limousine mit Fahrspaß"

Er soll ab 2010 vor allem die US-Kunden überzeugen, doch seine Premiere feierte der Chevrolet Cruze im Mai in Europa. Der Nachrichten-Dienst „Spiegel-online“ (Ausgabe 5. Mai 2009) hat die kompakte Limousine getestet, die „zu einem Kampfpreis von 14.990 Euro in den Handel kommen wird.“

Der Viertürer sei das vielleicht letzte Globalisierungskind der Patschwork-Familie von General Motors. „Die Plattform des Wagens stammt aus Rüsselsheim und wird auch den kommenden Astra tragen. Fertig entwickelt wurde der Cruze jedoch in Korea – und da wird er jetzt auch gebaut“, berichtet der Nachrichten-Dienst.

Weil in Osteuropa und in den USA das Stufenheck die bevorzugte Karosserievariante ist, basiere der Cruze auf dieser Grundform, und als kompakte Limousine komme er auch nach Europa. „Die Designer haben den 4,60 Meter langen Cruze so fesch gezeichnet, dass ihn wohl niemand als Langweiler abstempeln wird.“ Vorn reckt der Wagen selbstbewusst einen riesigen Kühlergrill mit goldfarbenem Chevrolet-Logo und mächtigen Scheinwerfern in den Fahrtwind. Und das Heck wirke nicht so schlicht und unmotiviert wie bei vielen anderen Stufenheck-Autos dieses Kalibers“, meint „Spiegel-online“.

Materialauswahl und die Verarbeitung im Innenraum seien ordentlich, vier Airbags und ESP als Serienausstattung verdienten in dieser Klasse Respekt. Auch am Platzangebot im Fond und im Kofferraum (Ladevolumen 450 Liter) gebe es nichts zu meckern.

„Stolz können die Ingenieure auf das Fahrwerk des Cruze sein. Weil der nächste Opel Astra eine solide Basis bilde, komme bei dem Modell aus dem koreanischen GM-Zweig Fahrspaß auf. Man könne mit der Limousine flott um die Ecken fegen und eine prima Straßenlage sowie eine präzise Lenkung genießen. Basisaggregat ist, so der Bericht, ein 1,6-Liter-Benziner mit 116 PS Leistung. Er liege mit einem Normverbrauch von 6,8 Litern auf einem ordentlichen Niveau. Ab rund 19.700 Euro stehe eine Variante mit einem 1,8-Liter-Benziner und 141 PS bereit. „Außerdem ergänzt ein neuer 150-PS-Dieselmotor mit stattlichen 320 Nm das Programm“, so der Bericht. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Mai 2009)

Cruze - Komfortabel und viel Platz für Familien

Ab Mai 2009 ist er im Handel: Der Chevrolet Cruze. Über den „Mittelklasse-Wagen zum Kleinwagen-Preis“ berichtet die Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 8/09) in einem Kurztest. Zwischen dem Lacetti und dem Nubira Kombi positioniere Chevrolet den 4,60 Meter langen Cruze mit Stufenheck. „Er soll Familien mit Platzbedarf ansprechen und lockt mit einem 450 Liter großen Kofferraum, der sich durch Umlegen der geteilten Rückbank noch vergrößern lässt. Auch den Passagieren steht viel Raum zur Verfügung: Vier Erwachsene sitzen kommod“, heißt es in dem Testbericht.

Technische Basis für den Viertürer ist die so genannte Global-Delta-Plattform von GM, auf der auch der nächste Opel Astra entstehen wird, so „auto, motor und sport“. Bei einer ersten Ausfahrt habe sich der Cruze von der komfortablen und sicheren Seite gezeigt, weil ESP bei allen Modellen serienmäßig ist. „Er federt angenehm, ohne zu starke Aufbaubewegungen bei Kurvenfahrt zuzulassen.“

Der leise 1,6-Liter-Benziner mit 114 PS motorisiere die knapp 15.000 Euro teure Einstiegsversion. Außerdem gebe es einen Zweiliter-Diesel mit 150 PS (ab etwa 21.300 Euro), der die doppelte Menge an Drehmoment liefert, ohne akustisch auffällig zu werden. Ansprechend befanden die Tester außerdem die Verarbeitung des Cockpits und die einfache Bedienung. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Mai 2009)